Was kostet eine Website für einen Handwerksbetrieb?
Die ehrliche Antwort: Es hängt vom Umfang ab. Damit Sie trotzdem einordnen können, was auf Sie zukommt, erkläre ich hier, wie ich Preise bilde, was sie bestimmt und welche Kosten nach dem Start bleiben.
Kurze Antwort
Bei mir erhalten Sie vor dem Start ein schriftliches Angebot mit Umfang, Festpreis und Termin. Alle Preise verstehen sich netto zuzüglich Umsatzsteuer.
| Leistung | Umfang | Startpreis (netto) |
|---|---|---|
| Eine Seite für ein Angebot | erklärt eine Leistung und führt direkt zur Anfrage, etwa für Anzeigen | ab 990 € |
| Neue Website für Ihren Betrieb | eigene Seiten für Ihre Leistungen, Projektfotos und ein Anfrageformular | ab 3.490 € |
| Bestehende Website erneuern | neu aufbauen und übernehmen, was schon funktioniert | nach Bestandsaufnahme |
Was kostet eine Landingpage?
Eine Landingpage ist eine einzelne Seite für eine Leistung oder ein Angebot, meist das Ziel von Anzeigen. Bei mir beginnt sie bei 990 € netto, mit Texten, Gestaltung, Programmierung und Kontaktformular. Laufende Kosten wie Domain und Hosting kommen dazu. Mehr kostet sie, wenn mehrere Varianten getestet werden sollen oder Inhalte wie Fotos und Abläufe erst entstehen müssen.
Eine Landingpage reicht, wenn Sie gezielt für eine Leistung werben und schon eine Website haben oder vorerst keine brauchen. Sollen Kunden Ihren ganzen Betrieb kennenlernen und Sie bei Google mit mehreren Leistungen gefunden werden, ist eine Website mit eigenen Seiten je Leistung der bessere Weg. Wie eine Landingpage aufgebaut ist, steht im Artikel Landingpage für Handwerk und Dienstleister.
Fünf Faktoren, die den Preis bestimmen
- Umfang: Wie viele Leistungen brauchen eine eigene Seite? Ein Fachbetrieb mit einer Kernleistung braucht weniger Seiten als ein Betrieb mit Heizung, Sanitär und Badsanierung.
- Inhalte: Gibt es gute Texte und Fotos, oder entstehen sie neu? Bei mir sind die Texte Teil der Arbeit. Fotos Ihrer Baustellen liefern Sie, gern vom Handy.
- Funktionen: Braucht es Terminbuchung, Dateiupload oder eine Karriereseite?
- Bestand: Müssen Inhalte und Adressen einer alten Website übernommen werden?
- Sichtbarkeit: Reichen saubere Grundlagen, oder soll laufend an Google-Positionen gearbeitet werden?
Baukasten, Freelancer, Agentur
Drei Wege mit sehr unterschiedlicher Arbeitsteilung. Preise anderer Anbieter nenne ich hier bewusst nicht: Sie schwanken stark und lassen sich ohne genaue Leistungsbeschreibung nicht vergleichen.
| Weg | Was Sie bekommen | Was Sie selbst tun |
|---|---|---|
| Baukasten | Vorlagen, Editor und Hosting aus einer Hand, in der Regel mit laufender Gebühr an den Anbieter | Texte schreiben, Fotos auswählen, Seiten aufbauen, Rechtstexte und Einstellungen selbst pflegen |
| Freelancer | eine Person, die Ihre Website gestaltet und umsetzt. Wie viel Beratung und Text dazugehört, ist sehr unterschiedlich | je nach Absprache Texte und Inhalte liefern, Entscheidungen treffen |
| Agentur | ein Team mit Projektleitung, Gestaltung, Programmierung und oft Text | Abstimmungen und Freigaben, häufig mit mehreren Ansprechpartnern |
Bei landingwerk sprechen Sie von der ersten Anfrage bis zur Abnahme mit mir, Steve Ammermann. Ich schreibe die Texte, gestalte und programmiere die Website selbst.
Laufende Kosten
- Domain und Hosting: die Adresse Ihrer Website und der Server, auf dem sie läuft. Beides ist nicht im Festpreis enthalten und läuft über Ihren eigenen Vertrag beim Anbieter. Ein Beispiel aus der Preisliste von Hetzner (abgerufen am 20. Oktober 2026, inklusive 19 % Umsatzsteuer): Eine .de-Domain kostet 5,83 € im Jahr, Webhosting höchstens 1,90 € im Monat im kleinsten Tarif (S) und 4,90 € im Tarif M. Die einmalige Einrichtung kostet laut Preisliste 9,90 € (S) bzw. 4,90 € (M), war am Abrufdatum aber als Aktion kostenlos. Welcher Tarif passt, hängt von Ihrer Website und der Zahl der Postfächer ab.
- Pflege: Ein Wartungsvertrag ist keine Pflicht. Ihre Rechte an der Website hängen nicht an einem Betreuungsvertrag.
- Betreuung, wenn Sie sie möchten: monatlich, mit zwei Wochen Frist zum Monatsende kündbar.
Zahlungsweise
Sie zahlen 30 Prozent bei Auftrag und 70 Prozent nach der Abnahme. Wie viele Korrekturrunden im Festpreis enthalten sind, steht im Angebot. Nach vollständiger Zahlung erhalten Sie alle Quelldateien und Zugänge. Die Einzelheiten stehen in den AGB.
Was eine Website für einen Handwerksbetrieb nicht braucht
- Einen Blog, den niemand pflegt. Wenige gute Seiten zu Ihren Leistungen helfen mehr.
- Stockfotos von fremden Handwerkern. Echte Fotos Ihrer Baustellen zeigen, wie Sie arbeiten.
- Videos und Animationen im Hintergrund, die das Laden auf dem Smartphone bremsen.
- Einen Online-Shop, wenn Sie keine Produkte verkaufen.
- Einen Wartungsvertrag, den Sie nicht brauchen.
Wie eine Website mit einer klar erklärten Leistung aussieht, zeigt das Projekt Warme Füße. Was sonst auf eine Handwerkswebsite gehört: Website für Handwerker. Und warum manche Website trotzdem keine Anfragen bringt, steht im Artikel Warum Ihre Website keine Anfragen bringt.
Quellen
- Hetzner: Webhosting (Tarife S bis XL), abgerufen am 20. Oktober 2026
- Hetzner: Domain-Check mit Preisen pro Jahr, abgerufen am 20. Oktober 2026